Veranstaltung

13.05.2026
19.00 – 21.00 Uhr

Stadtlabor Wittenberg

Ein Garten für die Jugend – Talking ´bout your Generation

Reden wir über …
GESTERN … HEUTE … MORGEN.
Darüber, ob alles den Bach runter geht und dabei das Meer überläuft.


Vorstellung der Marohefte und Lesung mit Sarah Käsmayr.

Der MaroVerlag wurde 1970 von meinem Vater Benno Käsmayr und Franz Bermeitinger gegründet. Franz verließ den Verlag allerdings bereits nach einem halben Jahr. Zur Gründung kam es nach einem Besuch im Jahr 1968 auf der Gegenbuchmesse, die parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfand. Dort gab es – ich nenne das mal so – spontimäßige Publikationen. Hier stellte die Subkultur aus. Benno und Franz dachten sich, solche Publikationen könnten wir auch machen! Mein Vater und er waren in der Schulzeit im Redaktionsteam der Schülerzeitung ihres Internats und hatten dafür Kontakte zu Autoren und Lyrikerinnen. Und damit legten sie dann auch schnell los, mit Lyrik, der Literaturzeitschrift „UND“ sowie dem ersten Buch von Tiny Stricker „Trip Generation“.

Bei Maro erscheinen Romane, Kurzgeschichten, Lyrik, seit Kurzem auch das Kapsel-Projekt mit Science Fiction aus China und seit 2020 eine Reihe mit Essays und Illustrationen, die sogenannten MaroHefte. Gemeinsam ist den Publikationen – egal ob es nun ein Roman oder ein Essay ist –, dass sie den Fokus auf Themen abseits des Mainstreams richten beziehungsweise auf eine Art und Weise auf Themen schauen, die unserer Meinung nach den Diskurs erweitern.

(aus Die Grenzgängerin – Die Verlegerin Sarah Käsmayr und der MaroVerlag)

Anschließend Podiumsgespräch mit Sarah Käsmayr, Esther Hoyer (Hochschule Anhalt – Design) und weiteren zur Frage: Wahrnehmung der (eigenen) Jugend – Berührung mit Natur?


Und feierliche Eröffnung der Ausstellung: Objekte erzählen Geschichten / Generationen im Stillleben

Diese Ausstellung vereint Arbeiten aus dem Wahlkurs „Objekte erzählen

Geschichten“, in dem Alltagsgegenstände in Stillleben-Fotografien verwandelt

werden. Die entstanden Fotografien erzählen von Erinnerung, Identität und Zeit.

Die Projekte knüpfen an die Tradition des klassischen Stilllebens. Es wird untersucht,

wie die Fotografie dieses Genre neu interpretieren kann, um soziale, kulturelle und

persönliche Erzählungen zu vermitteln. Durch Studiobeleuchtung, Komposition und

sorgfältige Anordnung werden vertraute Objekte in einen neuen Kontext gesetzt und

verändern ihre Bedeutung.

Im Mittelpunkt stehen Generationengruppen und ihre typischen Artefakte. Anstatt

historische Genauigkeit anzustreben, betonen die Arbeiten die künstlerische

Interpretation und nutzen Objekte, um verschiedene Generationen und die in der

materiellen Kultur verankerten Geschichten zu evozieren.

Neben der konzeptionellen Auseinandersetzung vermittelt der Kurs Fähigkeiten in

Studiofotografie und digitaler Bildbearbeitung und verbindet so technische Praxis mit

visuellem Storytelling.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts: „Ein Garten für die Jugend“ statt.

Eine Kooperation von Heldinnenwerkstatt, Buchhandlung Ein Esel auf dem Dach, Eine Welt-Regionalpromotorinnen, Hochschule Anhalt, Solawi – Gemüsegenuss e.V. und der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt.

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Status:
  • Freie Plätze vorhanden
Kursnr.: 2026-213.1
Downloads:
Beginn: 13.05.2026, 19.00 Uhr
Ende: 13.05.2026, 21.00 Uhr
Kursort: Stadtlabor Wittenberg
Gebühr: 0€ (inkl. MwSt.)


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